2001 stellte einen Wendepunkt für das World Wide Web dar
der Wert der Software verhält sich proportional zu Ausmaß und Dynamik der Daten, die sie verwalten soll.
Man glaubte an die Ansicht der 90er Jahre, dass es beim Web um Verbreitung, nicht um Beteiligung geht
Web 2.0-Lehre: Kunden-Selbstbedienung und algorithmisches Datenmanagement zu Nutze machen, um jeden Winkel des Web zu erreichen, nicht nur die schmale Spitze, sondern auch die breite Masse (”The Long Tail”).
Web 2.0-Lehre: Ein Dienst wird umso besser, je mehr Leute ihn nutzen.
Kollektive Intelligenz
Das zentrale Prinzip hinter dem Erfolg der Giganten aus der Web 1.0 Ära, die überlebt haben um nun die Web 2.0 Ära anzuführen, scheint zu sein, dass sie sich die Stärke des Web zu Eigen gemacht haben, die kollektive Intelligenz zu nutzen.
Folksonomy - kooperatives Kategorisieren
Web 2.0-Lehre: Netzwerk-Effekte durch Nutzerbeteiligung sind der Schlüssel zur Marktdominanz in der Web 2.0 Ära.
Während manche Mainstream-Medien einzelne Blogs als Konkurrenten ansehen, ist das wirklich spannende der Wettbewerb mit der Blogosphäre als Ganzes. Dies ist nicht nur ein Wettbewerb zwischen Seiten, sondern zwischen zwei verschiedenen Geschäftsmodellen. Die Welt des Web 2.0 ist auch eine Welt dessen, was Dan Gillmor “wir, die Medien” nennt, eine Welt in der das “ehemalige Publikum”, nicht ein paar wenige Leute im Hintergrund, entscheiden was wichtig ist und was nicht.
Daten sind der nächste "Intel inside"
Aber im Gegensatz zu MapQuest erweiterte Amazon diese Basis unaufhörlich, fügte Cover, Inhaltsverzeichnisse, Indizes und Samples hinzu.
Nutzer müssen, in Anlehnung an Praktiken aus der Open-Source-Entwicklung, als Mitentwickler angesehen werden (auch wenn die fragliche Software wohl nie unter einer solchen Lizenz freigegeben werden soll).
Lightweight Programming Models
Unterstütze LPMs (Lightweight Programming Models), die lose gekoppelte Systeme ermöglichen.
Kooperiere ohne zu koordinieren.
Gestalte mit Blick auf “Hackability” und “Remixability”.
Software über Gerätegrenzen hinweg
Dies ist der Bereich von Web 2.0, in dem wir einige der größten Änderungen erwarten, da mehr und mehr Gerätetypen an die neue Plattform angebunden werden.
Rich User Experiences
z.B. mit Hilfe von AJAX
Wir erleben hier eine nie dagewesene Innovation im Bereich der User Interfaces, da Webentwickler nun endlich in der Lage sind, Applikationen mit der Mächtigkeit lokaler, PC-basierter Anwendungen zu erstellen.
Kernkompetenzen von Unternehmen im Web 2.0
Dienste, keine Paketsoftware, mit kosteneffizienter Skalierbarkeit
Kontrolle über einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen, deren Wert proportional zur Nutzungshäufigkeit steigt
Vertrauen in Anwender als Mitentwickler
Nutzung kollektiver Intelligenz
Erreichen des “Long Tail” mittels Bildung von Communities etc.
Erstellung von Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus
Leichtgewichtige User Interfaces, Entwicklungs- und Geschäftsmodelle